Über uns

Hier erfahrt Ihr mehr über Eure Protagonisten.

Daniel

Daniel ProfilIch bin bei SODI verantwortlich für die Bildungsarbeit und studiere Sozial- und Kulturanthropologie im Master.

Draufsicht finde ich toll, weil wir im Team viel darüber lernen, was globale Zusammenhänge konkret mit uns hier in Berlin zu tun haben. Ich bin schon seit der zweiten Staffel dabei  und habe im Oktober 2013 die Redaktionsleitung und Sendungsverantwortung übernommen.

Ich finde es sehr schön, dass wir hier bei Draufsicht viele unterschiedliche Menschen in einem Team zusammenbringen und freue mich immer über neue Interessierte: d.weyand@sodi.de

Godlove Dzebam Ayaba

I joined Draufsicht in July 2015 two weeks after I arrived in Germany from Cameroon,  I had not so much broad horizon on Global learning and critical perspective of views of thing from various perspective but the Draufsicht team helped me quite much broaden my scope. I have lived and love to live in Draufsicht as a bonafide member even when am back to Cameroon.
(Frei übersetzt durch Redaktion: Ich bin seit Juli 2015 bei Draufsicht, 2 Wochen nachdem ich aus Kamerun nach Deutschlang gekommen bin. Draufsicht hat mich dazu gebracht, meinen Horizont zu erweitern und aktuelle Themen aus einer kritischen Perspektive zu betrachten. Ich bin sehr gerne bei Draufsicht und freue mich darauf, auch in Kamerun weiter als Draufsicht Mitglied aktiv zu sein.)  

 Selina

Foto SelinaNeben meinem Soziale Arbeit Studium interessiert mich besonders die  Frage, wie eine zukunftsfähige, nachhaltige Gesellschaft aussehen kann. Bei Draufsicht befassen wir uns kritisch mit verschiedensten Themen, die für uns als Gesellschaft relevant und interessant sind.

Für mich besonders schön ist, dass ich hierbei viele neue interessante Projekte, Organisationen und Personen verschiedenster Bereiche innerhalb Berlins kennenlerne. Bisher habe ich Tonaufnahmen bei Interviews gemacht und gerade bin ich dabei Schneiden zu lernen, da ich in diesen Bereich gerne mehr tätig sein will.

Die Themen werden von uns selber bestimmt und recherchiert, sodass man seine Interessen und Ideen einbringen und sich kreativ ausleben kann. Da ich Medien nicht nur als Unterhaltungs- sondern auch als Bildungs- und politisch aktivistisches Medium als sehr wichtig empfinde, finde ich Draufsicht toll, da man hier in allen Film- relevanten Bereichen lernen und Erfahrungen sammeln kann.

Annalena

Foto AnnalenaIch studiere Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Kombination mit Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In Zukunft möchte ich im medialen Sektor, als Journalistin, arbeiten.

Mir liegt viel daran, gesellschaftlich weniger präsenten Gruppen eine Stimme zu geben. Deshalb gefällt mir die Arbeit bei Draufsicht so gut. Es geht bei uns schließlich darum, Menschen und Geschehnisse zu zeigen, die von Mainstream-Medien nicht oder nicht ausreichend beachtet werden.

Bei Draufsicht bin ich seit Oktober 2015. Zur Zeit kümmere ich mich hauptsächlich um die Öffentlichkeitsarbeit von Draufsicht. Ich war außerdem an der Suche von Interviewpartner*innen und am Dreh und Schnitt einer Sendung beteiligt. Draufsicht bietet die Möglichkeit, viel Neues auszuprobieren und Praxiserfahrung zu sammeln.

Tilman

Hi, ich bin Tilman und habe Geschichte in Berlin studiert. Hierbei habe ich mich schnell auf die Geschichte unterschiedlicher Länder in Sub Sahara Afrika konzentriert und mich privat und beruflich für entwicklungspolitische Zusammenhänge interessiert und mich in diesem Bereich vielseitig engagiert. Vor allem ein kultureller Austausch zwischen dem Globalen Süden und Norden liegt mir hierbei sehr am Herzen. Eine andere Leidenschaft von mir war stets die Photographie und später dann der Film, durch den es mir möglich war unterschiedliche Perspektiven einzufangen und auf eine kreative Weise Emotionen, Informationen oder Eindrücke festzuhalten.

Von daher habe ich mich sehr gefreut, als ich zu Beginn diesen Jahres von Draufsicht erfahren habe, wo beide diese Interessen vereint werden. Wir recherchieren inhaltlich zu unterschiedlichen Aspekten des GlobalenLernens und dringen gemeinsam auf dokumentarische Weise in ein Themenkomplex ein, wobei wir uns mit Experten*innen dieses Themas austauschen.

Ich freue mich sehr darauf auch in den folgenden Projekten mitwirken zu können und durch die Arbeit im Draufsicht-Team und die Vielfalt an Themen eine multiperspektivische Sicht auf Globale Zusammenhänge zu erhalten.

Hannes

Ich heiße Hannes und bin 24 Jahre alt. Ich studiere an der Filmarche in Neukölln im Bereich Kamera.
Bei Draufsicht bin ich, weil ich mich durch meine Kameraarbeit mit politischen Themen auseinandersetzen und Menschen dafür sensibilisieren will.

Marie

Hallo, ich bin Marie und studiere zur Zeit Publizistik- und Kommunikationswissenschaften und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin.

Im Oktober letzten Jahres habe ich von Draufsicht zum ersten Mal gehört und war begeistert von der Idee einen Zusammenhang zwischen lokalen und globalen Probleme herzustellen und auch Lösungen zu präsentieren. Ich finde es wichtig auf Themen einzugehen, die die etablierten Medien oft nicht ausreichend thematisieren. Draufsicht gibt Minderheiten ein Sprachrohr und präsentiert unterschiedliche Perspektiven.

Die vielfältigen Themen und die professionelle Form von Draufsicht hat mir sofort zugesagt und ich freue mich Teil des Teams zu sein.

Aurora

AuroraIch studiere International Business Management und bin als freie Journalistin im Radio-, Print- und Onlinebereich tätig.

Für mich ist klar, dass unsere Gesellschaft, unser Denken und die Art einander zu behandeln sich radikal verändern müssen. Draufsicht ist für mich die perfekte Kombination, da wir das learning-by-doing Prinzip anwenden und hoch relevante Themen auf eine Art beleuchten, wie es die Mainstream-Medien leider nur selten tun.

Meine Haupttätigkeiten bei Draufsicht sind Kamera, Schnitt, Interviews führen und manchmal bin auch als Off-Stimme zu hören.

Anne

Anne

Hallo ich bin Anne. Eigentlich arbeite ich im Recruiting und vermittele IT’ler in Jobs.

Ich bin seit Februar 2015 bei Draufsicht und sehr begeistert was wir hier seit dem hier geschaffen haben, wie viele Möglichkeiten es gibt redaktionell sowie technisch mitzuwirken und  wie offen und vertraut der Umgang miteinander ist.

Ich freue mich über weitere spannende Sendungen und Themen, die wir zusammen erarbeiten!

 

 

Schön, dass Ihr bei uns vorbeischaut. Im Folgenden wollen wir Euch ein wenig davon erzählen, was wir so erzählen.

Eigene Medien! Wir sind ein junges Team, das kritisch globale Themen in die Öffentlichkeit bringt. In regelmäßigen Redaktionssitzungen beschäftigen wir uns mit den Hintergründen von Armut, Diskriminierung und globaler Ungerechtigkeit. Wir produzieren, mit Unterstützung von SODI, TV-Beiträge für unsere 15-minütige Sendung “Draufsicht”, die über verschiedene Offene Kanäle (z.B. ALEX Offener Kanal Berlin) ausgestrahlt und im Internet (z.B. YouTube) veröffentlicht wird.

Ein Blick über den Tellerrand! Historisch gewachsene Machtstrukturen beeinflussen die Welt, in der wir gemeinsam leben. Mit „Draufsicht“ wollen wir eigene Verantwortung, Handlungsmöglichkeiten und Projekte in Berlin in den Mittelpunkt rücken, uns aber auch an große politische Fragen wagen. Denn fairer Konsum und einzelne Solidaritätsbekundungen allein reichen nicht, um das globale Ungleichgewicht auszugleichen. Wir wollen deshalb Perspektiven aufgreifen, die den weltpolitischen Statu Quo hinterfragen.

Warum wir tun, was wir tun

Worüber nicht berichtet wird, das findet nicht statt. Ein kritischer Blick in die Presselandschaft, Rundfunk und Fernsehen zeigt, dass in den Mainstream- und Populär-Medien nur einseitig über globale Entwicklungen berichtet wird und keineswegs große Meinungsvielfalt herrscht. Die Presse konzentriert sich auf die „großen“ politischen Akteure und die institutionelle Politik. Kleine Nichtregierungsorganisationen und alternative Themen werden wenig wahrgenommen. Rezipienten wie Du und ich werden jedoch oft erst über die Medien auf wichtige Themen aufmerksam.

Was steht in unserer Macht? Globalisierung fängt vor der eigenen Haustür an. Deswegen suchen wir hier in Berlin nach Antworten auf globale Fragen. Wir stellen lokale Initiativen und Akteur*innen vor, die kreative Ideen entwickeln, um globale Machtverhältnisse auf den Kopf zu stellen – hier und anderswo.

Unsere Arbeitsweise

Bei der Konzeption jeder unserer Sendungen wollen wir uns folgende Fragen stellen:

1. Inwiefern gibt mein Beitrag in Bezug auf das darin behandelte Thema marginalisierten/ungehörten Stimmen/Perspektiven Raum?
2. Was hat das Thema mit der Lebensrealität unserer Zuschauer*innen zu tun? Stelle ich konkrete Handlungsmöglichkeiten für jede_n Einzelne_n vor?
3. Habe ich bei der Auswahl von Interviewpartner*innen zunächst nach weniger dominanten Stimmen gesucht? Zum Beispiel: POC/Schwarze, Frauen, Menschen mit Behinderung, „Betroffene“/Expert*innen
4. Lege ich Machtstrukturen offen? Zeige ich beispielsweise auf, wer den Diskurs zum jeweiligen Thema dominiert und wer Entscheidungs- und Definitionsmacht ausübt?
5. Wird verständlich in die Thematik eingeführt? Können alle meine Argumentation nachvollziehen und bemühe ich mich, keine schwer verständliche Fachsprache zu verwenden?
6. Denke ich auch marginalisierte Gruppen als meine Zielgruppe/Zuschauerschaft mit?
7. Können meine Interviewpartner*innen auf aktuell vorherrschende Meinungen zum Thema Bezug nehmen, um sie zu analysieren/widerlegen?
8. Nimmt mein Beitrag Bezug auf globale Zusammenhänge?

Aktuelle News findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite.

Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)

SODI ist eine Nichtregierungsorganisation der Entwicklungszusammenarbeit, die Selbsthilfeprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa realisiert. SODI verbindet seine Projekte im Ausland mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit im Inland und politischem Engagement in internationalen Netzwerken.

ALEX Offener Kanal Berlin

Der ALEX Offener Kanal Berlin ist eine regionale Plattform, die Bürgerinnen und Bürgern kostenlos die Partizipation am Rundfunk ermöglicht. Ereignisse aus den Bereichen Politik, Kultur und Gesellschaft finden bei ALEX ihre Darstellung. Kostenfreie Werkstudios bilden zum/r “ALEX Produzenten/in” weiter.