Filmpremiere: Draufsicht goes Bamenda!

Dzebam Godlove, ein ehemaliger weltwärts-Freiwilliger aus Kamerun, war mehrere Monate aktives Mitglied des Berliner Teams. Jetzt ist er wieder in Kamerun und hat in Bamenda ein weiteres Redaktionsteam gegründet.

Am 6. März wird das erste Video des Kameruner Teams in den Räumen von SONED e.V, Kreutzigerstraße 19 (Berlin), präsentiert. Außerdem gezeigt werden die Videos Zukunftsfähige Alternativen zu Monsanto und die aktuellste Folge der siebten “Draufsicht”-Staffel.

Seit 2011 produziert ein junges ehrenamtliches Team in Berlin Videos zu Themen wie Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und (Anti-) Rassismus: “Draufsicht” bemüht sich seit Jahren darum, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ziel ist es, den Austausch mit Menschen außerhalb Deutschlands zu fördern und lokale, nachhaltige Antworten auf globale Fragen zu präsentieren.

Kommt vorbei und bringt Eure Freund*innen mit – Wir freuen uns auf Euch!

Staffel 6 Episode 5 | Kunst & Aktivismus

Seit ein paar Jahren und insbesondere seit dem Sommer der Migration wollen viele Künstler*innen Projekte mit/für geflüchteten Menschen realisieren. Was kann Kunst in dieser Umbruchsituation beitragen? Kann man solche Projekte als soziale Transformation sehen? Was können Kriterien für gute künstlerische Arbeit mit geflüchteten Menschen sein? Welche Perspektiven eröffnet künstlerische Arbeit für geflüchtete Menschen, die in einer neuen Gesellschaft ankommen?

In unserem ersten Teil der Sendung stellen wir das Filmprojekt „Terra Nova“ vor, das die Transformation des Brachgeländes des Jerusalem-Friedhofs in Neukölln begleitet hat. Außerdem haben wir „Die Gärtnerei“ besucht, ein Nachbarschaftsprojekt, in dem Geflüchtete, Künstler*innen, Architket*innen neue Wege des Zusammenlebens und Ankommens zusammen mit Nachbar*innen, Freiwilligen und Interessierten gehen.
Teil des Projekts ist die Arbeit in Garten und Werkstatt. Außerdem kommen Menschen im Schul- und Veranstaltungshaus zusammen und lernen mit- und voneinander.

„Terra Nova“ ist ein Filmprojekt von Constanze Fischbeck (Regie) und Sascha Bunge (Dramaturgie).
Es dokumentiert die Transformationen des Geländes des Jerusalem-Friedhofs in Neukölln, nah am Tempelhofer Feld: Ein aktiver Friedhof, Friedhofsbrache, experimenteller Garten und Veranstaltungshaus (Die Gärtenrei), Planungen für eine Flüchtlingsunterkunft und Sozialbau. Die Filmemacher*innen sehen das Gelände als ein „Terrain Vague“, ein Raum, wo vieles temporär ausprobiert werden kann.
Mehr Infos zur Preview des Filmprojekts am 18.09.16 – https://www.hkw.de/de/programm/projek…

„Die Gärtnerei“ wurde von der Schlesischen 27 und raumlabor Berlin in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Mitte initiiert.
Das Projekt ist partizipativ und richtet sich an Freiwillige. Mehr Infos zu dem Projekt und den Veranstaltungen – http://diegaertnerei.berlin/

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https://raumlabor.net/

In unserem zweiten Teil, präsentieren Selda Asal und Özgür Erkök Moroder von Apartement Project ihr Projekt 2+1 – Rap Music Video Workshop für junge geflüchtete Menschen und gehen auf diese Fragen ein.

2+1 sind

Selda Asal ist Künstlerin und Gründerin von Apartment Project in Istanbul und Berlin – Kunstverein für kollaboratives künstlerisches Arbeiten

& Özgür Erkök Moroder ist Künstler, Musiker, Mitglied von Apartment Project

mehr Infos zum Projekt:

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Staffel 6 Episode 1 | Obdachlosigkeit in Berlin

Armut ist kein Phänomen, was sich nur im Globalen Süden finden lässt. Auch hier in Deutschland leben Menschen unter der Armutsgrenze. Einige davon haben keinen festen Wohnsitz. Es gibt jedoch viele Gründe dafür, weshalb Menschen auf der Straße leben. Wir haben uns mit Uwe Tobias unterhalten, der in den 90er Jahren im frisch wiedervereinigten Berlin auf der Straße lebte. Heute bietet er gemeinsam mit Querstadtein Stadtführungen zum Thema an. Lena Mützel erzählt uns mehr zur Geschichte des Vereins. Rebecca Aust leitet die Einrichtung „FrauenbeDacht“, die sich an obdachlose Frauen richtet. Wir haben draufgeschaut, warum Angebote für Frauen wichtig sind und wie die Frauen in der Einrichtung leben.Tobias Hanßmann ist fast täglich mit dem Kältebus unterwegs. Wenn es besonders kalt ist, klingelt das Notfalltelefon recht häufig. Wir haben ihn in einer etwas ruhigeren Nacht bei einer seiner Touren durch Berlin begleitet.

Staffel 4 Episode 4 | Inklusion in Berlin und weltweit


Menschen mit Behinderung wurden lange Zeit in der Entwicklungszusammenarbeit und bei der Konzeption von Bildungs- bzw. Ausbildungsangeboten übersehen. Inklusive Ansätze in diesen Bereichen setzen sich zum Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe von allen Menschen zu ermöglichen. Doch was bedeutet Inklusion eigentlich genau? Wir haben uns dazu auf dem Alexanderplatz in Berlin umgehört.

Gabriele Weigt von „Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit“ (bezev) erklärt uns, wieso Menschen mit Behinderung besonders stark von Armut betroffen sind und was geschehen muss, um Entwicklungszusammenarbeit inklusiv zu gestalten.

Albrecht Schäufele leitet das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk, wo junge Menschen mit Behinderung und speziellem Förderbedarf ihre Berufsausbildung absolvieren und sich, wie Meric Karaduman, beispielsweise in Teilnehmendenvertretungen selbst organisieren. Gemeinsam tragen sie dazu bei, die Potenziale unserer vielfältigen Gesellschaft sichtbarer zu machen.

Staffel 4 Episode 3 | Diskriminierung auf dem Berliner Wohnungsmarkt


Berlin ist im Immobilienrausch. Investoren kaufen, Mieten steigen. Wer eine neue Wohnung sucht, muss mit ungewohnt harter Konkurrenz rechnen. Studierende protestieren gegen den Mangel an Wohnheimen und nicht nur am Kottbusser Tor wehrt man sich gegen Mieterhöhungen. Max Manzey von „Studis gegen hohe Mieten“ erzählt von neuen Protestbündnissen in Zeiten eines überhitzten Marktes.

Wie es denen geht, die sich bei der Wohnungssuche nicht durchsetzen können, darüber reden wir mit Iulia Blaga von Amaro Foro e.V. Sie betreut obdachlose Familien.

Manchmal reicht schon der falsche Name und man bekommt keinen Besichtigungstermin. Kerstin Kühn vom Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bunds Berlin erklärt, wie man sich mithilfe eines „Testings“ gegen unfaire Behandlung wehren kann. Wer Diskriminierung erlebt hat und selber ein Testing durchführen möchte, sollte beim Testanruf einen zweiten Zeugen dabei haben. Idealerweise führt dieser den Anruf durch. Weitere Informationen und Beratungsangebote gibt es auf ADNB.de.

Staffel 4 Episode 2 | Rohstoffgerechtigkeit


Wir gehen der Frage nach, wo das Erdöl im Plastik und die Edelmetalle in unseren Handys herkommen und unter welchen Bedingungen sie im globalen Süden abgebaut werden. Dazu haben wir ein interaktives Aktionstheater begleitet und mit Claudia Tatchum-Kaiser sowie Dr. Remadji Hoinathy von der AG Tschad über die Folgen des Baus einer Erdölpipeline im Tschad gesprochen. Michael Reckordt von PowerShift berichtet davon, welche Forderungen der Arbeitskreis Rohstoffe hier in Deutschland an die Politik stellt und wie sich Engagierte in Berlin für weltweite Rohstoffgerechtigkeit einsetzen können.

Staffel 3 Episode 2 | MDG 1 „Urban Farming“


MDG 1 möchte Armut und Hunger halbieren. Wie steht es um Lebensmittelproduktion in Berlin und weltweit? Welche alternativen lokalen Modelle gibt es? Draufsicht zeigt verschiedene Gartenkonzepte urbaner Landwirtschaft, besucht das Tempelhofer Feld und die Projekte Schaut Mal: Bienen! und Die Geheimnisse des Imkerns und der Honigbienen, sowie die Containerfarm von Efficient City Farming.

Staffel 2 Episode 5 | MDG 2 „Bildung“


Draufsicht schlägt die Brücke vom globalen Norden in den globalen Süden. MDG 2 möchte eine Grundschulbildung für alle Kinder gewährlseisten. Wie steht es um die Bildungssituation in Berlin und weltweit? Was steht in unserer Macht? Draufsicht zeigt die Arbeit des Vereins Multitude und stellt das Konzept des Globalen Lernens anhand des Projekts work4peace vor.