Staffel 6 Episode 5 | Kunst & Aktivismus

Seit ein paar Jahren und insbesondere seit dem Sommer der Migration wollen viele Künstler*innen Projekte mit/für geflüchteten Menschen realisieren. Was kann Kunst in dieser Umbruchsituation beitragen? Kann man solche Projekte als soziale Transformation sehen? Was können Kriterien für gute künstlerische Arbeit mit geflüchteten Menschen sein? Welche Perspektiven eröffnet künstlerische Arbeit für geflüchtete Menschen, die in einer neuen Gesellschaft ankommen?

In unserem ersten Teil der Sendung stellen wir das Filmprojekt „Terra Nova“ vor, das die Transformation des Brachgeländes des Jerusalem-Friedhofs in Neukölln begleitet hat. Außerdem haben wir „Die Gärtnerei“ besucht, ein Nachbarschaftsprojekt, in dem Geflüchtete, Künstler*innen, Architket*innen neue Wege des Zusammenlebens und Ankommens zusammen mit Nachbar*innen, Freiwilligen und Interessierten gehen.
Teil des Projekts ist die Arbeit in Garten und Werkstatt. Außerdem kommen Menschen im Schul- und Veranstaltungshaus zusammen und lernen mit- und voneinander.

„Terra Nova“ ist ein Filmprojekt von Constanze Fischbeck (Regie) und Sascha Bunge (Dramaturgie).
Es dokumentiert die Transformationen des Geländes des Jerusalem-Friedhofs in Neukölln, nah am Tempelhofer Feld: Ein aktiver Friedhof, Friedhofsbrache, experimenteller Garten und Veranstaltungshaus (Die Gärtenrei), Planungen für eine Flüchtlingsunterkunft und Sozialbau. Die Filmemacher*innen sehen das Gelände als ein „Terrain Vague“, ein Raum, wo vieles temporär ausprobiert werden kann.
Mehr Infos zur Preview des Filmprojekts am 18.09.16 – https://www.hkw.de/de/programm/projek…

„Die Gärtnerei“ wurde von der Schlesischen 27 und raumlabor Berlin in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Mitte initiiert.
Das Projekt ist partizipativ und richtet sich an Freiwillige. Mehr Infos zu dem Projekt und den Veranstaltungen – http://diegaertnerei.berlin/

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https://raumlabor.net/

In unserem zweiten Teil, präsentieren Selda Asal und Özgür Erkök Moroder von Apartement Project ihr Projekt 2+1 – Rap Music Video Workshop für junge geflüchtete Menschen und gehen auf diese Fragen ein.

2+1 sind

Selda Asal ist Künstlerin und Gründerin von Apartment Project in Istanbul und Berlin – Kunstverein für kollaboratives künstlerisches Arbeiten

& Özgür Erkök Moroder ist Künstler, Musiker, Mitglied von Apartment Project

mehr Infos zum Projekt:

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