Arbeitsweise

Bei der Konzeption jeder unserer Sendungen wollen wir uns folgende Fragen stellen:

  1. Inwiefern gibt mein Beitrag in Bezug auf das darin behandelte Thema marginalisierten/ungehörten Stimmen/Perspektiven Raum?
  2. Was hat das Thema mit der Lebensrealität unserer Zuschauer*innen zu tun? Stelle ich konkrete Handlungsmöglichkeiten für jede_n Einzelne_n vor?
  3. Habe ich bei der Auswahl von Interviewpartner*innen zunächst nach weniger dominanten Stimmen gesucht? Zum Beispiel: POC/Schwarze, Frauen, Menschen mit Behinderung, „Betroffene“/Expert*innen
  4. Lege ich Machtstrukturen offen? Zeige ich beispielsweise auf, wer den Diskurs zum jeweiligen Thema dominiert und wer Entscheidungs- und Definitionsmacht ausübt?
  5. Wird verständlich in die Thematik eingeführt? Können alle meine Argumentation nachvollziehen und bemühe ich mich, keine schwer verständliche Fachsprache zu verwenden?
  6. Denke ich auch marginalisierte Gruppen als meine Zielgruppe/ Zuschauerschaft mit?
  7. Können meine Interviewpartner*innen auf aktuell vorherrschende Meinungen zum Thema Bezug nehmen, um sie zu analysieren/widerlegen?
  8. Nimmt mein Beitrag Bezug auf globale Zusammenhänge?